Spitzharfe
Spitzharfe
ANTONIO MIGLIAI
۱۷۰۳
Florenz/Italien/Europa
Description
Der Bezug der Spitzharfe besteht aus Metallsaiten (Basssaiten: meist Messing; Diskantsaiten: Stahldraht). Während die Saiten des rechten Resonanzbodens über einen ungefähr in der Mitte des Bodens liegenden Steg gespannt sind, erhalten die auf dem linken Resonanzboden aufgezogenen tiefer gestimmten Begleitsaiten durch einen nur wenige Zentimeter von der oberen Zarge entfernten Anhängesteg ihre Mensur. Bei dieser Arpanetta liegen auf dem rechten Resonanzboden 22 doppelte und dazwischen 15 einzelne Drahtsaiten im Umfang von g – c4 (drei Oktaven und Quarte) und zwar in chromatischer Anordnung mit Ausnahme der drei tiefsten (g – h) und fünf höchsten Saiten (f3 – c4); für alle diatonischen Töne sind (mit Ausnahme der tiefsten g-Saite und der beiden höchsten Saiten) doppelte, für alle Halbtöne einfache Saiten vorhanden. Der linke Resonanzboden ist mit 27 chromatisch gestimmten einzelnen Begleitsaiten im Umfang von drei Oktaven und Terz (c – e2) bezogen; nur für die beiden tiefsten Saiten c und d sind keine Halbton-Saiten vorgesehen.
(Description (decorative
In die Schalllöcher beider Resonanzböden sind hübsch gearbeitete vergoldete Pergamentrosetten eingelassen; auch die Schnecke weist Spuren ehemaliger Vergoldung auf
Inscriptions
Inschrift auf der Unterseite des Bodens
Transcriptions
“Antonius de Migliais Florentinus Fecit anno / 1703”
Measurements
Höhe: 83 cm; Breite: 27,5 cm



