saung-gauk
saung-gauk
um 1960
(Birma (Land
Description
Mit dem Instrument sind magisch-religiöse Vorstellungen verbunden. So soll Gautama Buddha in seinem früheren Leben ein hervorragender königlicher Harfenspieler gewesen sein. Bei einem musikalischen Wettstreit sollen vier winzige nat-Geister die Schalldecke des Instruments durchbrochen und auf der Decke getanzt haben. Danach heißen die Löcher in der Decke des Resonanzkörpers “die Löcher der nat-Töchter”, und man nimmt an, dass diese Geisterwesen im “Haus”, wie der Resonator auch heisst, wohnen und den Klang des Instruments verfeinern. zum Dekor: Der Bogen endet mit der stilisierten Andeutung eines Blattes des heiligen bo-Baum, dem “Baum der Weisheit”. Für die aufwendige Lackierung wendet man ungefähr drei Monate auf. Für die 13 Saiten verwendete man nur handgedrehte Siede, heute jedoch vorwiegend Nylon. Mit den am Ende der Saite befestigten Kordeln wird die Feinabstimmung des Instruments vorgenommen. Beschreibung von Prof. Arthur Simon aus: Kunst der Welt in den Berliner Museen, Staatl. Museen, Preußischer Kulturbesitz, Museum für Völkerkunde, Band 2, S. 106, Abb. 46; Verlag Belser AG 1980
Measurements
Länge x Breite x Höhe: 76,5 x 16,5 x 68,5 cm



