Balalaika
Balalaika
um 1900
wahrscheinlich Moskau/Russland/Europa
Description
Balalaika mit auffälligen Verzierungen. Korpus aus 5 Spänen. 3 Saiten, Wirbelkasten mit Mechanik. Griffbrett mit 16 Messing-Bünden
Die Vorlage für die auffällige Darstellung des Feuervogels an der Rückseite findet sich in einer Märchenillustration des russischen Künstlers Ivan Bilibin von 1899. Bilibin wirkte 1902-04 im Atelier der Fürstin Tenischewa, wo u.a. auch Balalaiken besonders kunstvoll gestaltet wurden. Möglicherweise gehört das Instrument zu diesen hier erstellten Kunstwerken
(Description (decorative
Auf dem Wirbelkasten ein russisches “B”. Auf der Vorderseite band- oder schlangenartige Ornamentik sowie Glassteine in Blau und Rot. Außerdem eine farbige Figurengruppe in geritzten Umrissen – es könnte sich auch um Brandmalerei handeln: ein blonder Knabe in Bastschuhen und einem langen Kittel, eine dunkle Mütze auf dem Kopf, bläst auf einer Dudka. Seine Melodie, vielleicht ein Lied, gilt einem Mädchen, einer barfuß gehenden Magd mit Bluse, Mieder, geblümtem Rock, Schürze und Kopftuch, einen Eimer in einem Schulterhalfter tragend, gewiß auf dem Weg von oder zum Wasserholen am Brunnen begriffen. Sie wendet sich schamhaft ob der Huldigung zur Seite. Von Ferne läuft eine rotschopfiger Knabe in Bastschuhen herzu. Auf der wie gepunzt wirkenden, “geschroteten” Rückseite zwei Pfauenfedern sowie fallende Tropfen, die auch Tränen sein könnten; den Boden ziert ein Pfau
Measurements
Länge gesamt 680. Breite max. 383. Halsmensur 228, schwingende Saitenlänge 465. Schallloch Durchmesser 17



